NACHRICHTEN AUS DEN BEZIRKEN


Geigen-Brevier

Dirk O. Ellée veröffentlicht Notizen und Gedanken aus jahrzehntelangem Unterricht auf allen klassischen Streichinstrumenten.

Idee:

Schülerinnen und Schüler sollen die wesentlichen Elemente seines Unterrichts für die Zeit danach mitnehmen können.

Inhalt:

Notizen und Gedanken, die sich in mehreren Jahrzehnten Unterricht auf allen klassischen Streichinstrumenten angesammelt hatten, werden in sehr konzentrierter Weise formuliert. Zwar steht die Geige im Fokus, doch lassen sich unmittelbar Übertragungen oder Analogien für die anderen Streichinstrumente gewinnen.

Viele Notenbeispiele verdeutlichen die wesentlichen Aussagen.

Das Brevier ist keine Violinschule; auch werden interpretatorische Fragen nicht diskutiert. Allein Hand- und Kopfwerk sowie psychologische Aspekte stehen im Zentrum. Mittelbar ergibt sich daraus eine kleine Übelehre.

Umfang: 43 Seiten DIN A 5

Organisatorisches:

Das Brevier ist im Eigenverlag erschienen; Bestellungen können über dirk.ellee@gmx.net erfolgen.

Ein Preis ist nicht vorgegeben; eine Spende an den Autor oder an eine andere Stelle (MusikerIn, Institution, Ensemble etc.) ist sehr willkommen.

Dirk O. Ellée

Hintergrund-Informationen


Dirk Ellée war bis zu seiner Pensionierung 2013 Studiendirektor für die Fächer Musik, Mathematik und Informatik am Ubbo-Emmius-Gymnasium Leer.
Seit 1983 in Leer, hat er einen großen Teil seiner Tätigkeit der Förderung der Musik gewidmet.

1. Das Collegium Musicum Leer hat seit 1985 unter seiner Leitung jährlich zwei Konzerte mit klassischer Musik gegeben; erst im 2019 wurde die Leitung an seinen Nachfolger Burchard Schäfer übergeben.
2. Das Schulorchester am Ubbo-Emmius-Gymnasium hat er in den 30 Jahren seiner Tätigkeit zu einem großen Sinfonieorchester ausgebaut.
3. Zur Entwicklung des UEG-Orchesters erwies es sich als nötig, guten Individualunterricht auf den Streichinstrumenten zu erteilen. So erteilte Dirk Ellée über seine normalen dienstlichen Aufgaben hinaus Privatstunden, und dieses mit großem Erfolg. Nahezu jährlich erreichten seine Schülerinnen und Schüler im Bereich des Wettbewerbs „Jugend musiziert“ erste Plätze in der Region Ostfriesland und mithin die Weiterreichung zum Landeswettbewerb nach Hannover sowie zum Teil sogar bis zum Bundeswettbewerb.

Einige seiner früheren Schüler und Schülerinnen sind mittlerweile als professionelle Instrumentalisten tätig; auch in der Breite war er erfolgreich: So haben viele Karrieren als Schulmusiker in der individuellen Ausbildung begonnen. Darüberhinaus gibt als Folge seiner pädagogischen Tätigkeit an die hundert begeisterte Laienmusiker; dies ist unter anderem alljährlich zu beobachten bei den Konzerten zwischen den Jahren in der Reformierten Kirche zu Loga.

Seine Unterrichtserfahrungen, auch die Erkenntnisse, die er persönlich bei seinen Professoren im Rahmen seines Studiums gewonnen hat, hat Dirk Ellée nun in konzentrierter Form zu Papier gebracht. Zunächst war die Verschriftlichung nur gedacht als Erinnerungsstütze für seine Schülerinnen und Schüler; der Umfang nahm unerwartet zu, so dass es angeraten schien, ein kleines Büchlein zu verfassen. Es enthält grundlegende Gedanken ebenso wie konkrete Anregungen und fundamentale Notenbeispiele zum vertieften Studium, aber auch zur täglichen Motivation.





Kompendium meiner musikalischen Sprache in einer Neuerscheinung

Martin-Aike Almstedt legt Buch über die eigene Kompositionstechnik vor

Göttingen. Mit seinem jüngst im felipen-Verlag Göttingen erschienenen Buch „Kompendium meiner musikalischen Sprache“ folgt der Friedländer Komponist und Philosoph Martin-Aike Almstedt der zuletzt von Oliver Messiaen und Paul Hindemith fortgeführten Tradition, ein Buch über die eigene Kompositionstechnik vorzulegen.

Nach seinen kirchenmusikalischen, musikwissenschaftlichen und philosophischen Grundstudien in Göttingen empfing Almstedt über Jahre prägende Impulse vor allem von Karlheinz Stockhausen, György Ligeti, Paul Hindemith, OLivier Messiaen, Karl Jaspers und Jiddu Krishnamurti.
Im Laufe der Jahre entstanden Werke für alle Gattungen: Abendfüllende Oratorien, Orchesterwerke mit und ohne Soloinstrument, Chorwerke, Klavier- und Orgel-Lieder, Kammermusik und Solowerke für Orgel, Klavier, Klarinette oder auch Gitarre.
Dass neben der völlig unterschiedlichen Ausrichtung seiner Lehrer die Entwicklung einer sehr eigenen Musiksprache zwangsläufig war, verwundert nicht.
Mit seinem nun erschienenen Theoriebuch „Kompendium meiner musikalischen Sprache“ , das Almstedt seiner allgemeiner gefassten umfangreichen Arbeits-Dokumentation „Wort und Werk“ folgen lässt, zeigt er auf, was die kompositionstheoretische Grundlage seines sich über alle Gattungen erstreckenden reichen Werkes ist.
Der mit vielen Notenbeispielen und Graphiken versehene Text besteht aus zwei Teilen. Im ersten geht es allgemein um musikphilosophische Fragen nach der Musik als Sprache und als Psychogramm und auch darum, welche Rolle ein außermusikalisches Sujet dabei spielt.

Der zweite Teil betrifft kompositionstheoretische und kompositionstechnische Aspekte.
Dabei geht es um grundlegende Überlegungen zum musikalischen Material, wozu der Komponist auch die Klangmöglichkeiten seiner selbst entwickelten und eigens gebauten polygenuinen Instrumente zählt. Zum anderen geht es um Fragen nach den Tonsystemen und weiterhin um eine Fülle polarer Dimensionen der Gestaltung wie z.B. bekannte, aus dem Bereich der Harmonik, etwa „tonal-atonal“ oder „konsonant-dissonant“, oder kaum gebräuchliche wie die Dimension „musikalisch-außermusikalisch“ oder „gestaltet versus ungestaltet“. Hier geht es z.B. um die Frage, wie Umweltklänge, Ausdruckslaute, ja Tierstimmen unverändert in die Musik in intergraler Weise einbezogen werden können. Wichtig ist dabei die gleichzeitige Komposition auf verschiedenen Ebenen, wobei die katalysierende Eben die entscheidende ist, da sie ein Klangkontinuum ermöglicht. Die entscheidende Rolle spielen dabei die polygenuinen Instrumente Almstedts.
Hervorzuheben ist auch das von Almstedt erstellte rund 800-teilige Tonleiter- und Modalsystem. Es wird gezeigt, wie auf diesem System und seinen Berechnungsgrundlagen Almstedts durch sogenannte obertonale Tonzeitzellen gesteuerte harmonikale bis atonale Harmonik in vielen Varianten aufbaut.
Daneben werden Möglichkeiten organischer bis disorganischer Rhythmikgestaltung erörtert. In einem weiteren Abschnitt des Buches geht es um die Fragen nach variablen Hierarchien der Gestaltungsebenen und deren Zusammenspiel. Mit der Behandlung heutiger Notationsproblematik schließt das Werk ab.
◾ Hartmut Büscher

Siehe Portrait Martin-Aike-Almstedts in nmz Februar 2016
und nmz März 2016.
Weitere Informationen unter: www.martin-aike-almstedt.de

Das Buch ist 2019 erschienen im Verlag felipen-design Göttingen.
204 Seiten, mit zahlreichen Grafiken und Notenbeispielen. ISBN 978-3-946009-11-5. Hardcover 29 Euro, broschiert 19 Euro. Internet-Bestellung: www.felipen-design@felipen.de oder Email: felipen-design@felipen.de





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